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/template/media/country/de.gif Aikido Leipziger Südvorstadt In Harmonie - Bewegt - Sein.
Wir leben in einer dualen Welt die ihrer Natur folgend, nach Ausgleich strebt. Michael Kluck ist freiberuflicher Aikidolehrer und gibt diesen Weg seit 2008 zum Ausgleich der Energien in eigener Schule weiter. Vordergründig gilt sein Interesse, wie sich die Elemente der Bewegungskünste für die Heilung und Entwicklung der Persönlichkeit nutzen lassen. Eine Übersicht über die Kampfstile wurde von ihm 2010 online gestellt. Hier schreibt er ergänzend über seine Erkenntnisse auf diesem Weg. Sie helfen zu einem leichteren Verständnis der Prinzipien, die sowohl Grundlage des Aikido sind als auch alltäglich angewendet werden
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Hinzugefügt am 06.04.2016 - 10:55:33 vom aieru
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Wider dem Zwang mit Aikido
Von Carolin Niederhofer Seit Jahren, ja, seit Jahrzehnten kämpfe ich mit einer Zwangserkrankung. Waschzwänge und Kontrollzwänge haben lange Zeit mein Leben eingeschränkt und beschäftigen mich nach wie vor. Allerdings lasse ich mich inzwischen nicht mehr von ihnen ans Haus binden. Auch das war mal der Fall. Das Haus zu verlassen, kostete mich große Anstrengung. Das ist vorbei, dank meines Kommunikationsbedürfnisses und meiner Neugier – ich kann einfach nicht ganz ohne Menschen. Ich schätze es, immer wieder mit mir allein zu sein, doch hin und wieder muss ich unter Leute. Das hat mich davor bewahrt, mich im Haus einzusperren. Und meine Neugier hat mir eine neue Herausforderung beschert: ich habe die Kampfkunst für mich entdeckt. Seit anderthalb Jahren übe ich mich im Aikido. Das ist eine Kampfkunst, die vielmehr die Harmonie sucht als zum Ziel hat, den anderen niederzumachen. Man spricht im Aikido auch nicht vom Gegner, man spricht vom Partner. Es geht darum, mit dem Gegenüber auf eine Wellenlänge zu kommen, nicht ihn zu bezwingen. Es geht darum, gemeinsam einen Weg zur Einigung zu finden. Trotzdem darf man auch im Aikido nicht die Vorsicht fahren lassen, der Partner kann ernsthaft verletzt werden, passt er nicht auf sich auf. Betont sei hier nochmal: das ist nicht die vorrangige Absicht. Absicht, Timing und Distanz, das sind die Faktoren, die im Leben wie im Aikido entscheidend wirken. Um ans Ziel zu gelangen, muss man die eigene Absicht kennen und die des Partners erspüren, idealerweise, bevor er diese umsetzen kann. Es gilt, den richtigen Zeitpunkt abzupassen und die angemessene Distanz zu finden. Dann ist der Erfolg schon greifbar. Womit wir bei der Technik sind. Wer den Partner im Aikido an den Handgelenken greift, gibt ihm Raum und Gelegenheit, die Technik zu üben und ist damit selbst in der verteidigenden Position. Im Aikido bedeutet das, man lässt den anderen machen und geht mit in der Bewegung. Jemand Fremdes an den Handgelenken zu greifen, schon das war zu Anfang meiner Aikido-Karriere mit einem mulmigen Gefühl verbunden. „Was passiert jetzt?“, war immer die nächste Frage. Und ich lernte mit der Zeit, dass ich mich auf meinen Partner verlassen kann. Ausnahmslos alle übten sich in großer Geduld mit mir und jedem anderen Anfänger. Eine sehr bereichernde Erfahrung. Es gibt Übungen, die mag ich nicht besonders. Rollen zum Beispiel. Sobald der Körper in der Luft ist, vertraut der Übende sich ausschließlich dem Fluss und der Bewegung seines Körpers an. Nach anderthalb Jahren Aikido fällt mir genau das immer noch schwer. In meinem Fall erkläre ich es mir damit, dass ich als Kind Epileptikerin war. Für einen kurzen Moment zuzulassen, nicht bewusst in die Bewegung eingreifen zu können, ist für mich eine Herausforderung.  Mein Ziel ist es, mir auch in dieser Hinsicht eine neue Wahrnehmung anzutrainieren. Aikido ist vor allem stetes Üben, wieder und wieder von vorn anfangen, und mitunter kann es lange dauern, bis eine Übung verinnerlicht ist. Noch bin ich ganz am Anfang des Wegs. Mit Aikido sind meine Zwänge nicht verschwunden, aber sie hindern mich nicht daran, weiterzumachen, immer wieder hinzugehen, weil ich weiß: selbst wenn mir ganz und gar nicht nach Aikido ist, hinterher fühle ich mich in der Regel besser, freier. Ganz nebenbei habe ich vieles für den Alltag gelernt: das letzte Weihnachten habe ich 10 Tage lang im Ferienhaus mit meiner Großfamilie verbracht – nachdem ich es viele Jahre lang vorgezogen hatte, Weihnachten allein zu sein, weil ich mich der emotionalen Seite des Festes nicht gewachsen fühlte. Es ist gut gegangen. Die eine oder andere Reiberei gab es natürlich. Aber immer wieder fanden wir den Weg zurück zur Harmonie, ohne auf die Auseinandersetzung zu verzichten. Das habe ich im Aikido gelernt: für mich einzustehen, ohne den anderen zu verletzen. Wer sich auf das Abenteuer Aikido einlässt, eröffnet sich neue Wege und Perspektiven. Frei zitiert nach Kar Wai Wong, der mit seinem Kung-Fu-Film „The Grandmaster“ die Berlinale 2013 eröffnete: „In der Kampfkunst geht es um das Akzeptieren, um das Umarmen, nicht um das Gegeneinander.“ Ich kann es nur empfehlen, es lohnt die Mühe, ganz bestimmt. Quelle: Kikentai-Berlin-Blog
07.04.2016 - 11:05:36
http://www.aikido-leipzig-online.de/aktuell/wider-dem-zwang-mit-aikido
 
Kampfkunst online lernen?
Ich frage mich, ob man die Grundtechniken einer Kampfkunst auch online erlernen kann … Es gibt doch bestimmt Seiten, auf denen die Techniken erklärt werden oder Videos, die man sich ansehen kann … Es geht mir in erster Linie darum, mich selbst verteidigen zu können. Ich habe zwar viel Kraft, aber mir fehlt es noch an Geschwindigkeit und Tricks. Man kann die Bewegungen einer Kampfkunst sicherlich einfach so ohne Partner erlernen. Aber man wird niemals wissen, ob diese Bewegungen wirklich auch Techniken sind. Eine echte Technik ist für mich eine Bewegung, die im Ernstfall auch wirklich funktioniert. Ohne Partner kann man keine Kniffs und Tricks erlernen, denn hierzu benötigt man die praktische Erfahrung. Autofahren oder Fahrradfahren erlernt man ebensowenig am Computer. Man muss sich schon hinters Steuer oder auf den Sattel setzen. Selbst wenn man die Technik in der Theorie beherrscht, die Bewegungen kraftvoll ausführen kann – ohne praktische Erfahrung funktioniert die Technik im Ernstfall sowieso nie. Gerade wenn es um Selbstverteidigung geht, muss man sich auf die erlernten Techniken verlassen können. Wichtiger als die Technik ist gerade in diesem Zusammenhang die Erfahrung. Wer zu spät oder zu zeitig, zu übereilt oder zu zögerlich reagiert, wer unentschlossen handelt, wird in einem Zweikampf immer verlieren. Einen Angriff in der Theorie abzuwehren ist einfach, in der Realität aber sehr schwer. Da ist die Angst, die Vorsicht, das Durcheinander der Gedanken im Ernstfall … Man muss einen ruhigen Kopf bewahren. Man muss lernen, den Angriff zu erkennen, man muss wissen, wann der rechte Moment gekommen ist zu reagieren. All diese entscheidenden Fähigkeiten kann man nicht aus Lehrbüchern oder Videos erlernen, man muss sie sich erwerben und dazu gehört langes Üben mit einem Partner. Ein bisschen theoretisches Wissen ist immer gefährlich, wenn man es nicht praktisch einzusetzen versteht. Quelle: Budoten Zeiten
03.04.2016 - 11:52:24
http://www.aikido-leipzig-online.de/aktuell/kampfkunst-online-lernen
 
Aikido fördert den gewaltfreien Dialog
Die klassische Einteilung nach einem Kampf in Sieger und Besiegten trägt bereits den Keim von Rache und Vergeltung in sich. Aikido schließt den Angreifer ins Herz und lässt Gnade walten. Aikido wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von Meister Morihei Ueshiba (1883-1969) in Japan als betont defensive Kampfkunst ins Leben gerufen. Die Silben des Wortes Ai-ki-do weisen in ihrer Bedeutung (Ai = Harmonie, Ki = Lebensenergie, Do = Weg) schon auf den Wunsch des Gründers hin, den Weg von Sieg und Niederlage, den Kampf, den er von den Samurei-Künsten und seinen Kriegserfahrungen her kannte, zu verlassen und die Wiederherstellung einer friedlichen, gewaltfreien Koexistenz - nach einem unvermeidbaren Angriff - in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend ergeben Wettkämpfe beim Aikido keinen Sinn und werden nicht praktiziert. Eine friedliche Geisteshaltung des Aikido-Ausübenden, des Aikidoka, ist somit wichtige Voraussetzung zur Ausübung dieser einzigartigen Kampfkunst. Ein Angriff wird nicht abgeblockt, vielmehr ist es typisch für das Aikido, die Angriffsenergie zuzulassen, sie aber - in Form einer oft kreisförmigen Bewegung - steuernd zu begleiten und auf den Angreifer zurückzuführen. Angreifer und Verteidiger bilden in einer bestimmten Phase der Aktion eine harmonische Einheit, die es von außen betrachtet schwer macht, die Rollen eindeutig zuzuweisen. Der Angreifer ist im Idealfall bis zur Neutralisierung seines Angriffs der Ansicht, sein Ziel erreichen zu können. Ein abschließender Wurf oder Haltegriff durch den Aikidoka schaffen eine Pause, die es dem Angreifer erlaubt, einsichtig zu sein und die Sinnlosigkeit seiner Aggression zu begreifen. Quelle: OpenPR Wenn dir der Beitrag gefallen hat, dann teile ihn doch bitte. Ich werde dir das gesamte Jahr 2016 dankbar sein! Kommunikation
03.04.2016 - 11:48:22
http://www.aikido-leipzig-online.de/aktuell/aikido-f%C3%B6rdert-den-gewaltfreien ...
 
6 Tipps die tatsächlich funktionieren um mit Angst umzugehen
”Ich glaube nicht dass ich leben will wenn ich mich weiterhin so fühle.” Ich habe diese Bemerkung nur allzu oft gehört von Menschen, die an Angst-Störungen leiden. Sie fühlen alle auf die gleiche Weise: wenn Angstsymptome ihr Leben kontrollieren, scheinen ihre Leben nicht mehr lebenswert zu sein. 1. ÜBERTREIBE DEINE GRÖSSTE ANGST. Ich weiss, es scheint keine gute Idee zu sein, funktioniert aber wirklich. Ich lernte es von einem Kollegen der es so erklärte: ”Erzähle jemand anderem deine Angst und stelle sicher, dass es so dramatisch wie möglich ist, mit sehr beschreibenden Worten und Emotionen. Dann, wenn du jedes Detail erzählt hast, kannst du darüber nachdenken, neu zu beginnen. Erzähle die gesamte, dramatische Geschichte wieder mit sehr aufwendigen Beschreibungen. Bei dem dritten oder vierten Mal wird es ein bisschen dumm.” 2. SCHWITZE. Ich habe nur eine sofortige Lösung für Angst gefunden. Und das ist Sport. Biken. Laufen. Schwimmen. Skaten. Du musst nicht trainiert sein wie Ironman um die antidepressive Wirkung der Übung zu spüren. Sogar das Giessen von Blumen hat gezeigt, dass es die Stimmung steigert. Aerobic-Übungen können bei der Linderung von leichten und mittelschweren Depressionen genau so effektiv sein wie Prozac und Zoloft. 3. VERSUCHE DIE 4-7-8 ATMUNG. Atme für vier Sekunden ein, halte es für sieben Sekunden und atme für acht Sekunden aus. 4. NIMM DIR ZEIT. Es fühlt sich unmöglich an klar zu denken, wenn man mit Furcht oder Angst überflutet wird. Ein rasendes Herz, schwitzen und panisch und verwirrt zu fühlen sind das Ergebnis von Adrenalin. Das erste was du tun kannst ist, dir für dich selbst Zeit zu nehmen, so dass du dich körperlich beruhigen kannst. Lenke dich selbst von den Sorgen ab für 15 Minuten bei einem Spaziergang im Wald, einer Tasse Tee oder einem Bad. Wenn du dich körperlich beruhigt hast, fühlst du dich besser in der Lage, den besten Weg zu wählen. 5. ACHTSAMKEIT Einfache, schnelle Meditationen bewiesen, dass sie Cortisol (das Stresshormon) reduzieren. 6. BELOHNE DICH SELBST Es ist Zeit dir etwas zu gönnen. Unternimm etwas, nehme ein Bad, mach einfach etwas, das dich glücklich macht. -Quelle http://www.erhoehtesbewusstsein.de/6-tipps-um-mit-angst-umzugehen-die-ta... Wenn dir der Beitrag gefallen hat, dann teile ihn doch bitte. Ich werde dir das gesamte Jahr 2016 dankbar sein! Konflikte
03.04.2016 - 11:41:52
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Kampfsport als Stressabbau im Studium
„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, wussten schon die alten Römer. Daher verwundert es kaum, dass im kopfbetonten Leben der Studenten sportliche Aktivitäten schon immer eine Rolle spielten. Berühmte Beispiele hierfür sind die Rudermannschaften einiger englischer Universitäten oder die Baseball-Teams an den Colleges der USA. Sport dient dem Stressabbau und fördert oftmals das Selbstbewusstsein. Besonders effektiv wirken hierbei die Kampfsportarten. Herkunft der Kampfsportarten In seiner Evolution war der Mensch immer wieder gezwungen, zu kämpfen. Aus den Kämpfen der Vorzeit haben sich auf der ganzen Welt die unterschiedlichen Kampfsportarten entwickelt, in dem der Kampf stark reglementiert ist. Im europäischen Raum ist dies bei Kämpfen ohne Waffe das Boxen oder mit der Waffe das Fechten, das bei einigen Studentenverbindungen zum Pflichtprogramm gehört. Bedeutender sind seit den 1970er-Jahren aber Kampfsportarten, die im ostasiatischen Raum entwickelt wurden. Bekannt sind Judo und Karate aus Japan, Tae-Kwon-Do aus Korea oder Kung-Fu-Stile aus China. Der wesentliche Unterschied zu den europäischen Kampfsportarten liegt hierbei im philosophischen Unterbau, der in erster Line durch die Zen-Lehre beeinflusst ist und über die rein körperlich-sportliche Betätigung hinausreicht. Der besondere Effekt von Kampfsportarten Bei der Kampfsportausübung, insbesondere bei Zweikampf, reicht die Fitness allein nicht aus, um einen Kampf zu bestehen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde muss der Kämpfer nicht nur körperlich, sondern auch mental leistungsfähig sein. Im Gegensatz zu manchen Ausdauersportarten ist beim Kampfsport die stumpfe andauernde Wiederholung des gleichen Bewegungsablaufes nicht Erfolg versprechend. Kampfsport betrifft immer Geist und Körper, wobei der geistige Aspekt bei den asiatischen Kampfsportarten besonders gefördert wird. Daneben ist Kampfsport ein hervorragendes Mittel zum Aggressions- und Stressabbau. All diese Eigenschaften verschaffen dem Kampfsport seine besondere Eignung für Studenten. Quelle: http://www.studium-studieren.de/studienleben/stressabbau-im-studium/ Wege
03.04.2016 - 11:15:09
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Widerständen im Gespräch erfolgreich begegnen
Im Konflikt Widerstände in der Kommunikation Konflikte entstehen, wenn Informationen aufeinandertreffen statt einander zu ergänzen. Sie sind also eine Folge mangelnder Kommunikation und lassen sich nicht gänzlich vermeiden, schließlich leben wir in einer dualen Welt. Die Wirkung kann auf ein Minimum reduziert werden, wenn wir bei jedem Widerstand mindestens einmal die Perspektive wechseln, denn wir resonieren im Gespräch miteinander. Bei Widerständen im Asutausch ist es hilfreich auf entsprechende Signale zu achten. Je früher wir sie bemerken, um so mehr Zeit haben wir, einen Umgang zu finden, angemessen zu reagieren. Die daraus resultierenden Folgen können innerer oder äußerer Natur sein, Selbiges trifft auch für die Ursachen von Konflikten zu. Im Grunde entstehen sie immer auf beiden Seiten einer Resonanzfläche. Insoweit können Konflikte sehr erfahrungsreich und damit förderlich sein. Wir können ein Problem daraus machen, wobei die Silbe "pro" oder "für" bereits einen Hinweis auf die gute Seite von auch schmerzhaften Konflikten gibt. Oder wir können das "Problem" in Herausforderung  umbenennen, dann bekommen wir Energie aus dem Ehrgeiz. In der Kommunikation spiegeln sich unsere Widerstände Widerstände in der Kommunikation zwischen Menschen können aufgelöst werden, wenn wir aufhören, Menschen für Ihr Handeln zu verurteilen. Allein der Tat gebührt ein Urteil. Rational betrachtet urteilen wir damit sonst in der nächsthöheren Instanz: Die Handlungen werden durch den Menschen ausgelöst, sie SIND nicht der Handelnde. Konflikte lassen sich nicht auf der selben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind. Albert Einstein. Zur Lösung von Konflikten begibt man sich auf diese übergeordnete Instanz, auch Metaebene genannt am lösungsorientiertesten, ganz ohne Urteil. Allein unsere Angst vor dem, was wir dort sehen lädt uns diese Urteile auf. Solche Ängste stellen sich dann als "unmöglich" oder "das ist doch nicht wahr" anfangs dar. Ein Schnitt mit dem Gemüsemesser in den Finger kann schon als sehr unangenehm empfunden werden und bringt zumindest die Erkenntnis, sich Kreissägen mit einer gewissen Vorsicht oder besser Achtsamkeit zu begegnen. Diese Verknüpfung findet wahrscheinlich in dem Maße nicht statt, wenn wir das Gemüsemesser wegwerfen und statt dessen ein anderes nehmen, weil das 'besser schneidet'. Konflikte als Spiegel anzuerkennen, der eben ungefiltert nur das hereinkommende Bild reflektiert, kann den Anstoß geben, die Ursachen von Konflikten in sich selbst zu suchen und dort zu lösen. Es liegt IN jedem Menschen, aus seinen Konflikten, egal wer sie vermeintlich verursacht hat, seine Erfahrungen zu ziehen und sie als Lerninstrument zu verstehen, als Wegweiser eben. Aber ...! Wenn Meinungen aufeinanderprallen, wird das Wort "ABER" auf irgendeiner Ebene verwendet und wird häufig zudem ausgesprochen. Wenn der oder die Gesprächspartner eine anderslautende Meinung durchsetzen wollen, entsteht Druck, der nicht selten explodiert. Dabei lässt sich ausschließlich der eigene Erfahrungsraum zu erweitern. Wenn dann versucht wird, Konflikte mit Kampf, Flucht oder Erstarrung lösen zu wollen, eskalieren die Situationen nicht selten. Keine der drei Strategien ist geeignet, Konflikte wirklich zu lösen. Diese Lösungsansätze verschaffen bestenfalls ein wenig Zeit, damit sich die Wogen wieder etwas glätten können. Konflikte können erst wirklich gelöst werden, wenn mindestens zwei Ursachen gefunden wurden, nämlich eine in jedem Beteiligten. Wirkung im Organismus Der durch dauernde Konflikte aufgestaute Druck hinterlässt im Organismus Bereiche, die sich allmählich verfestigen und zu Krankheitsursachen werden: "Ärger schlägt auf den Magen!" sagt der Volksmund schon, oder "mir ist eine Laus über die Leber gelaufen" sind Hinweise auf die Wirkungsbereiche von Konflikten, schließlich "nehmen wir sie uns zu Herzen". Diese können sich durch Wahrnehmungsübungen wieder lösen und das Studieren der Bewegungsbilder (Techniken) im Aikido hilft uns, den Körper insgesamt durchlässiger werden zu lassen. I unserer Aikidopraxis kreieren wir spielerisch Situationen, mit denen wir lernen können, Konflikte zunächst zu beobachten, um sie zu verstehen und loszulassen, damit sie sich (von uns weg) bewegen können. Kommunikation
25.03.2016 - 21:36:37
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Auf diesen vier Ebenen zum Gesprächserfolg
Kommunikation ist vielschichtig und findet bei jeder Begegnung statt. Kommunikation In der Kommunikation drücken wir unsere Persönlichkeit aus, ob wir wollen oder nicht. Nichtsagen oder -handeln drücekn ebenfalls etwas aus, sind damit ebenfalls Kommunikation. Schulz von Thun hatte vier Ebenen definiert, auf denen gleichzeitig kommuniziert wird: die Sachinformation: auf dieser Ebene befindet sich der Nachrichteninhalt. die Beziehungsinformation: hier wird das Verhältnis der Gesprächspartner zueinander geregelt. die Appellinformation: klärt, was der Sender beim Empfänger erreichen möchte. Und die Selbstoffenbarungsinformation: was sagt der Sender gerade über sich selbst aus. Bei genauerem Hinsehen ist hier schon jede Menge Potenzial versteckt, was beachtet werden möchte. Doch nicht alle Informationen werden mittels Sprache übertragen. Ähnlich wie bei einem Eisberg, liegt der größere Teil der Informationsflut im nicht hörbaren Bereich. Harmonische Kommunikation Kommunikation wird harmonisch, wenn ich bemüht bin, des Partners Perspektive zu verstehen und wird je stressiger, desto mehr versucht wird, dem anderen die eigene Perspektive aufzudrücken. Druck wirkt in der Kommunikation immer störend, Gewinn  entsteht ausschließlich für die Erweiterung der eigenen Perspektive. Klarheit entsteht in einem Gespräch, wenn wir Grenzen einhalten und viel weniger bewerten mit Übertreibungen oder Relativierungen im richtigen Maß. Relationen können eine Tendenz ganz gut auf den Punkt bringen während Übertreibungen Zusammenhänge klar benennen und uns damit über manche Ängste helfen, die in der Kommunikation störend einwirken. Ängste sind, vor allem wie bei jeder Einfluss in zu hoher Dosis, ein häufiger Gesundheitsindikator. Wo zwei Menschen sich authentisch begegnen, findet Heilung statt. Martin Buber Kommunikation im und durch den Körper Unausgewogenheit zeigt sich ab einem unbestimmten Maß auf körperlicher Ebene. Die Symptome sind ein Ausdruck, es wird etwas nach Außen gebracht. Im Gespräch geben wir, neben den Worten, auch Auskunft über die durch die Information erzielten Erfolge, die sprechen vor allem aus dem Körper. Wenn wir den Körper nicht so gut wahrnehmen, können wir ihn auch nur so gut oder eben nicht steuern. Das "Pokerface" ist ein gutes Beispiel hierfür. Doch nicht nur in unserer Mimik lässt sich unser momentanes Befinden ablesen, auch die Körperhaltung lässt Rückschlüsse hierauf zu. Unsere gesamte Körperhaltung sendet permanent Signale über unser Befinden. Durch das Üben der Aikidotechniken können wir unseren Körper koordinieren lernen. Die Klarheit im körperlichen Ausdruck üben wir ergänzend mit dem (Holz) Schwert. Kommunikation
11.03.2016 - 15:42:08
http://www.aikido-leipzig-online.de/aktuell/auf-diesen-vier-ebenen-zum-gespr%C3% ...
 
Kleine Einschränkungen sind im März 2016 beim Aikidotraining möglich.
Zeiten Aus organisatorischen Gründen können hier im März 2016 keine Ankündigungen zu Änderungen in unserem Übungsbetrieb gemacht werden. Die Kinder- und Abendtrainings finden in aller Regel statt, Wir bitten die Interessenten um Verständnis, spontane Besuche sicherheitshalber anzumelden oder in den Kommentaren auf dieser Seite zu vertrauen. Mitglieder können mögliche Änderungen aus den Einträgen der Facebook-Gruppe entnehmen. Zeiten
28.02.2016 - 08:49:41
http://www.aikido-leipzig-online.de/aktuell/kleine-einschr%C3%A4nkungen-sind-im- ...
 
 
 
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