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Hinzugefügt am 30.01.2014 - 18:18:37 vom Manager_News
Kategorie: Politik RSS-Feed exportieren
 
 
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Lufthansa: Aufsichtsratschef Mayrhuber lässt sich Zeit mit der Nachfolgesuche
Hamburg, 04.02.2014: Nachdem Christoph Franz im September vergangenen Jahres die Nichtverlängerung seines im Mai dieses Jahres auslaufenden Vorstandsvertrages angekündigt hat, hat sich Wolfgang Mayrhuber, Aufsichtsratschef der Lufthansa, auf die Suche nach einem Nachfolger des Vorstandschefs gemacht. Dies ist aber jetzt schon mehr als vier Monate her. Das Unternehmen hat ausrichten lassen, dass es keinen Zeitdruck bei der Nachfolgesuche gebe, da der Vertrag von Franz noch bis Ende Mai läuft. Die Ruhe, die Mayrhuber bei der Nachfolgesuche offensichtlich empfindet, teilen indessen nicht alle Aktionäre der Deutschen Lufthansa. So erklärte etwa Henning Gebhardt, Manager von Deutschland größter Fondsgesellschaft DWS, erst jüngst: "Es ist höchst ungewöhnlich, wie lange sich der Konzern Zeit lässt mit der Suche nach einem neuen Chef." Während Mayrhuber nach wie vor interne wie externe Kandidaten sichtet, scheint für viele das Rennen um die Nachfolge schon gelaufen. DWS-Manager Gebhardt weiter zur Nachfolge von Franz: "Als Investoren haben wir den Eindruck, dass Carsten Spohr der Richtige für die Lufthansa-Spitze ist. Mit jedem Tag, den sich die Entscheidung noch zieht, wird seine Position geschwächt." Zuletzt wurde sogar der Ex-Telekom-Chef René Obermann, dem wegen mangelnder Erfahrung in der Luftfahrt allerdings kaum Chancen eingeräumt werden, als Anwärter auf den Chefposten von Deutschlands größte Fluglinie genannt. Es wird nunmehr Zeit für Aufsichtsratschef Mayrhuber, einen neuen Vorstandschef möglichst bald zu präsentieren, um gerade die wilden Personalspekulationen in der
04.02.2014 - 08:18:08
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Ferdinand Piëch auf der Suche nach dem Besten: Andreas Renschler
Hamburg, 31.01.2014: Wie bereits berichtet, verlässt der bisherige Produktionsvorstand Andreas Renschler Daimler aus persönlichen Gründen. Während sich in den vergangenen Tagen die Vermutung verdichtete, dass Renschler ein Angebot eines anderen Autoherstellers erhalten hat, war allerdings völlig unklar, wohin es Renschler zieht. Der Name des Wolfsburger Autokonzern VW wurde dabei immer wieder oft genannt. Nun scheint sich die Vermutung zu bestätigen, dass Andreas Renschler zu Volkswagen wechselt. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch war mit seiner Gattin Ursula gestern auf der Preisverleihung für die besten Autos des Jahres durch „Auto, Motor und Sport“ in Stuttgart. Auf diesem Gipfeltreffen der Autobranche wurde abseits des offiziellen Protokolls auch viel über die Personalie Renschler diskutiert. Einige Aussagen des VW-Aufsichtsratschefs Piëch lassen sich als indirekte Bestätigung dafür sehen, dass Andreas Renschler zum Konkurrenten Volkswagen wechselt. Auf die Frage „Womit haben Sie Renschler geködert?“ bleibt Piëch zunächst einmal stumm. Dann folgt der Satz: „Ich habe noch keinen Kommentar dazu, denn erst einmal muss der Aufsichtsrat etwas entscheiden“. Und nach einer weiteren Pause folgt einer jener typischen vielsagenden Sätze Piëchs: „Hinterher können Sie sagen, die Besten ködern die Besten.“  Sollte Renschler nach einer langen und erfolgreichen Daimler-Karriere wirklich zu VW wechseln, wäre dies ein verheerendes Signal für Daimler und gerade auch für Vorstandschef Dieter Zetsche. Wenn die besten Leute zur Konkurrenz wechseln, muss sich Zetsche viele Fragen gefallen lassen. Dies gilt zumal, als Renschler selbst als ein Anwärter auf den Daimler-Vorstandssitz gehandelt wurde.
31.01.2014 - 04:45:04
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Henkel: AR-Chefin Simone Bagel-Trah zur Zusammenarbeit mit Kasper Rorsted
Hamburg, 30.01.2014: Simone Bagel-Trah, die Aufsichtsratschefin von Henkel, ist die einzige Chefkontrolleurin eines DAX-Unternehmens und zugleich weltweit die höchstbezahlteste weibliche Aufsichtsratsvorsitzende. Sie ist Sprecherin der Familie Henkel, die an dem gleichnamigen Chemie- und Konsumgüterkonzern die Mehrheit hält. Im Interview mit "manager magazin online" gab sie kurze Einblicke in ihre Zusammenarbeit mit dem seit 2008 amtierenden Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted. Mit Blick auf ihre Zusammenarbeit mit Rorsted sagte Bagel-Trah: "Ich bin hier am Hauptstandort in Düsseldorf sehr präsent. Das hat viele Vorteile. So können wir uns regelmäßig auch außerhalb der offiziellen Gremiensitzungen treffen. Wir führen aber eine sehr unkomplizierte Kommunikation. Herr Rorsted ist für Henkel sehr viel unterwegs. Dank der heutigen Kommunikationsmöglichkeiten ist es ja auch nicht erforderlich, dass jeder von uns ständig im Büro ist. Hauptsache, wir können miteinander sprechen, wenn es nötig ist. Und das geht ja heute einfacher als früher." Bagel-Trah weiter: "Er ist mein erster und wichtigster Ansprechpartner. Aber natürlich ist der Dialog mit unserem gesamten Top-Management für mich auch sehr wichtig. So kenne ich auch die ersten beiden Führungsebenen persönlich. Das sind rund 30 Leute direkt unter dem Vorstand und unsere 130 Topleute auf der nächsten Ebene. Manchmal rufe ich spontan jemanden an und frage, ob wir nicht am Mittag in der Kantine essen gehen wollen." Auf die Frage, warum Bagel-Trah neben dem Aufsichtsratsmandat bei Henkel kein weiteres weiteres Aufsichtsratsmandat annehme, antwortete Bagel-Trah: "Ich nehme meine Aufgabe sehr ernst. Daher lag gerade am Anfang der Schwerpunkt sehr klar hier bei Henkel. Mir ist ein enger Austausch mit dem Vorstand wichtig. Unser Vorstandschef Kasper Rorsted hat ja sein Büro hier genau gegenüber - da sind die Wege kurz. Bevor wir unsere Strategie für 2016 verabschiedet haben, haben wir das sehr ausgiebig diskutiert. Wir haben eine klare Rollenverteilung zwischen Vorstand und Gremien, aber der Austausch ist schon intensiv. Das ließ bislang nicht viel daneben zu. Aber inzwischen habe ich ja auch schon seit fast zwei Jahren ein Aufsichtsratsmandat bei Heraeus."
30.01.2014 - 04:44:18
http://www.manager-news.de/henkel-bagel-trah-zu-ihrem-verhaeltnis-zu-kasper-rohr ...
 
Gerhard Cromme: Die Götterdämmerung Teil 2
Hamburg, 29.01.2014: Auf der gestern in München stattgefundenen Hauptversammlung der Siemens AG wurde zwar Aufsichtsratschef Gerhard Cromme - wie der Aufsichtsrat insgesamt - entlastet, aber für Cromme war die Hauptversammlung wahrlich kein angenehmer Termin. Die Aktionärsvertreterin Bergdolt bezeichnete die unter Crommes Verantwortung erfolgte Ablösung des früheren Vorstandschefs Peter Löscher als dilettantisch. Die in den Medien breit getretene Querelen um die Nachfolge Löschers hätten Siemens geschadet. Ein anderer Aktionär kritisierte unter dem Beifall der versammelten Aktionäre die Millionenzahlungen zu Löschers Abschied, nachdem erst kurz zuvor Löschers Vorstandsanstellungsvertrag vom Aufsichtsrat um fünf Jahre verlängert worden war.  Die Aktionäre beschränkten sich indes nicht nur darauf, mit Cromme abzurechnen. Mehrere Redner forderten Cromme auch dazu auf, vor Ablauf seiner fünfjährigen Amtsperiode seinen Aufsichtsratsposten zu räumen. Spätestens zur nächsten Hauptversammlung im Jahr 2015 solle Cromme einen Nachfolger präsentieren, forderte etwa Fondsmanager Hans-Christoph Hirt. Sein Kollege Gebhardt erinnerte an Crommes Vorgänger: „Herr von Pierer hatte die Größe, den Weg für einen Neuanfang frei zu machen. Auch jetzt sind anhaltende Spekulationen über die Zusammensetzung des Aufsichtsrates äußerst kontraproduktiv und können großen Schaden für das Unternehmen verursachen.“ Cromme kam der mehrfach geäußerten Forderung der Aktionäre entgegen: "Bei der Nachfolgeplanung und -umsetzung im Aufsichtsrat werden wir sicherstellen, dass wir die Prozesse frühzeitig einleiten und eine Balance zwischen Kontinuität und Wechsel wahren“, sagte Cromme vor den versammelten Siemens-Aktionären. Nachdem Cromme bereits auf Druck der Aktionäre sein Aufsichtsratsmandat bei ThyssenKrupp zum Ende März vergangenen Jahres niederlegen musste, war auch die diesjährige Siemens-Hauptversammlung für den (Noch-)Aufsichtsratschef Cromme kein erbaulicher Termin. Nach dem Abschied vom Aufsichtsratschefposten bei ThyssenKrupp erlebt die
29.01.2014 - 08:45:55
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Daimler: Produktionsvorstand Andreas Renschler geht überraschend
Hamburg, 29.01.2014: Wie der Daimler-Konzern gestern mitteilte, verlässt der langjährige Produktionsvorstand Andreas Renschler im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat das Unternehmen. Der Aufsichtsrat habe einstimmig dem Wunsch Renschlers entsprochen, dessen Bestellung vorzeitig aufzuheben. Renschler wird seine Aufgaben auch ab sofort ruhen lassen. Die genauen Gründe für den Rückzug des auch als potentiellen Nachfolger von Vorstandschef Dieter Zetsche gehandelten Vorstandsmitglieds sind nicht bekannt. Zetsche sprach von persönlichen Gründen für den Rückzug Renschlers. Dass die Gründe für Renschlers Entscheidung im persönlichen Bereich liegen, wird auch deutlich an den Worten Zetsches, mit denen er den Rückzug Renschlers bedauert: "Andreas Renschler hat in seiner Zeit als Mitglied des Vorstands der Daimler AG unser Nutzfahrzeuggeschäft global ausgerichtet. Er hat darüber hinaus in seiner Funktion als Produktionsvorstand Mercedes-Benz Cars den Anlauf der neuen S-Klasse hervorragend gemeistert und unsere Fabriken auf den Anlauf der neuen C-Klasse ausgerichtet. Ich bedaure sehr, dass er aus persönlichen Gründen das Unternehmen verlässt.“ Der Vorstandsposten wird zumindest vorerst nicht nachbesetzt, das Gremium wird damit auf sieben Köpfe verkleinert. Daimler-Chef Zetsche übernimmt in seiner Funktion als Leiter des Geschäftsbereichs Pkw den Bereich Produktion und Einkauf bei Mercedes-Benz. Unterstützt wird Zetsche dabei von dem gestern ernannten Bereichsvorstand Produktion und Einkauf bei der Pkw-Sparte, Markus Schäfer, der zuvor für die Produktionsplanung des Pkw-Geschäfts verantwortlich war. Der Bereichsvorstand ist unterhalb des Konzernvorstands angesiedelt. Renschlers Verantwortung in der Van-Sparte übernimmt kommissarisch Personalvorstand Wilfried Porth. In der Branche verdichten sich unterdessen Hinweise, dass Renschler zum Konkurrenten Volkswagen wechseln könnte. Darauf hatte die "Stuttgarter Zeitung" bereits hingewiesen.
29.01.2014 - 08:09:22
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Lufthansa: Christoph Franz zu den Gründen seines Weggangs
Hamburg, 28.01.2014: Christoph Franz (53), der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, hat mit dem Sanierungsprogramm "Score" die Sanierung der wirtschaftlich angeschlagenen Fluglinie eingeleitet, das noch bis Ende 2015 laufen soll. Überraschend hat Franz im September vergangenen Jahres erklärt, dass er seinen im Mai 2014 auslaufenden Fünfjahresvertrag bei der Lufthansa nicht verlängern, sondern den Posten des Verwaltungsratspräsidenten des Schweizer Pharmariesen Roche übernehmen will. Franz´Vorschlag, für eine Übergangszeit beide Konzerne zu leiten, hatte indes der Aufsichtsrat der Lufthansa abgelehnt. Im "manager magazin" (1/2014) hat Franz erklärt, warum er im laufenden Sanierungsprozess die Lufthansa in Richtung Schweiz verlassen will. Franz: "Ich habe einen Fünfjahresvertrag, den ich zunächst als Vorstandsmitglied ausgefüllt habe und seit 2011 als Vorstandsvorsitzender, und den werde ich in vollem Umfang erfüllen." Franz weiter: "Das "Score"-Programm ist angelegt auf einen Zeitraum bis Ende 2015. Bis Mitte 2014, wenn mein Vertrag ausläuft, sind die wesentlichen Maßnahmen eingeleitet, die diesen Ergebnisbeitrag bringen sollen. Vieles ist also auf den Weg gebracht. Im Übrigen bin ich überzeugt, dass es einen fähigen Nachfolger geben wird, und den werde ich dann so gut wie möglich einarbeiten. Und falls er aus dem Haus kommt, ist es ja wahrscheinlich ohnehin schon an vielen Entscheidungen beteiligt gewesen." Auf den Vorhalt, dass er in die Schweiz wegen einer möglichen Gehaltsverdoppelung gehe, sagte Franz: "Ich finde, es ist einfach legitim, dass man den Arbeitsplatz wechselt, wenn ein attraktives Angebot vorliegt. Mein Gehalt werde ich aber gewiss nicht verdoppeln. Es geht bei dieser Entscheidung nicht um Geld." Mit Blick auf die Aufgabe als Lufthansa-Chef sagte Franz weiter: "Aber solche Veränderungsprozesse, wie ich sie  angestoßen habe, kosten auch viel Kraft. Eine solche Entscheidung zum Wechsel besteht nicht nur aus einer einzigen Überlegung, sondern aus vielen Mosaiksteinen." Franz weiter: "Dazu gehört die Faszination, noch mal eine neue berufliche Herausforderung angehen zu können. Bei Roche habe ich die Chance, nach insgesamt 15 Jahren bei der Lufthansa und nach langen Jahren bei der Deutschen Bahn noch mal für 10 Jahre oder länger in der Pharmabranche zu arbeiten - und dies bei einem der erfolgreichsten Player. Wir werden in den kommenden Jahren die Strategie von Roche umsetzen. Das reizt mich." Als einen weiteren Grund für den Wechsel gab Franz an, dass er dann seiner Familie wieder näher sein werde, die in Zürich wohnt. Franz: "Ich habe tatsächlich überlegt, mit meiner Familie ins Rhein-Main-Gebiet zu ziehen. Ich bin aber lieber gependelt. Darüber habe ich mich nie beschwert. Natürlich gibt es für meinen Wechsel auch private Gründe, die will ich jetzt hier nicht ausbreiten." Auf die Frage, mit wem er sich in der Frage des Wechsels beraten habe, antwortete Franz kurz: "Im Wesentlichen mit meiner Frau." Der Verwaltungsratspräsident eines Schweizer Konzerns steckt nicht im Tagesgeschäft. Auf die Frage, wie er den damit verbundenen zeitlichen Freiraum nutzen wolle, sagte Franz: "Mein Terminkalender wird offener werden, das ist von Vorteil. Ich kann mir sehr gut vorstellen, andere Mandate, die ich noch habe, weiterzuführen - ich bin ja zum Beispiel im Verwaltungsrat des Bahnherstellers Stadler Rail - und vielleicht noch ein zusätzliches Mandat zu übernehmen. Aber das müssen nicht unbedingt Aufsichtsposten in der Wirtschaft sein. Ich würde mich gerne auch gemeinnützig engagieren, in Stiftungen, in Beiräten, in öffentlichen Institutionen."  
28.01.2014 - 04:49:46
http://www.manager-news.de/lufthansa-christoph-franz-zu-den-gruenden-seines-wegg ...
 
Lanxess: Matthias Zachert übernimmt das Ruder
Hamburg, 27.01.2014: Wie der im DAX notierte Chemiekonzern Lanxess am Sonntagabend mitgeteilt hat, wird Nachfolger des bisherigen Vorstandschefs Axel C. Heitmann der derzeitige Finanzvorstand von Merck KGaA Matthias Zachert. Zachert wird die Position des Vorstandsvorsitzenden spätestens zum 15. Mai 2014 übernehmen. Zachert hatte Lanxess im Jahre 2011 in Richtung Merck verlassen. Zachert genießt bei Lanxess auch nach seinen Wechsel zu Merck einen sehr guten Ruf. Nach der Abspaltung von Bayer 2004 und dem Börsengang 2005 hatte er als Finanzvorstand bei Lanxess maßgeblich zur Restrukturierung des Unternehmens beigetragen. Für Merck ist der Weggang von Zachert ein Rückschlag. Bei dem Darmstädter Unternehmen war Zachert zuletzt als Kronprinz von Konzernchef Karl-Ludwig Kley gehandelt worden. Deshalb verwundert es nicht, dass Frank Stangenberg-Haverkamp, Vorsitzender des Familienrats, sein Bedauern über den Wechsel Zacherts ausdrückte: "Wir bedauern sehr, dass Matthias Zachert Merck verlässt, können dies aber angesichts seiner attraktiven neuen Aufgabe verstehen“. Bei Lanxess wartet auf den gelernten Industriekaufmann und studierten Betriebswirt keine einfache Aufgabe. Lanxess steckt derzeit inmitten eines harten Sparkurses und hat die Gunst der Aktionäre zuletzt eingebüßt. Die Autokrise in Europa und stark gefallene Kautschukpreise hatten bei dem DAX-Unternehmen für einen Ergebniseinbruch gesorgt. In den ersten neun Monaten 2013 war der Umsatz um fünf Prozent auf 2,05 Milliarden Euro gefallen. Der Gewinn brach sogar um fast 90 Prozent auf 11 Millionen Euro ein.  Aufsichtsratschef Rolf Stomberg erwartet allerdings schnelle Erfolge bei der Sanierung des angeschlagenen Chemiekonzerns. Der abrupte Führungswechsel spricht insoweit Bände. Es bleibt zu hoffen, dass Zachert recht schnell eine Trendwende verkünden kann.
27.01.2014 - 11:26:41
http://www.manager-news.de/lanxess-matthias-zachert-uebernimmt-das-ruder-2014-01 ...
 
Lanxess: Abruptes Karriereende von CEO Axel C. Heitmann
Hamburg, 27.01.2014: Beim Spezialchemiehersteller Lanxess steht ein kurzfristig eingeleiteter Führungswechsel an. Auf der am Sonntag, den 26.01.2014, stattgefundenen Aufsichtsratssitzung wurde eine einvernehmliche Aufhebung des Vorstandsanstellungsverhältnisses mit dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Axel Claus Heitmann vereinbart. Heitmann scheidet danach als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands zum Ablauf des 28.02.2014 aus. Den Vorstandsvorsitz übernimmt spätestens zum 15. Mai 2014 Matthias Zachert, der früherer Finanzvorstand der Lanxess AG und derzeit Finanzvorstand der Merck KGaA. In der Übergangszeit wird Finanzvorstand Bernhard Düttmann die Aufgaben des bisherigen Vorstandsvorsitzenden wahrnehmen. Die Gründe für das vorzeitige Aus des bisherigen Vorstandschefs Heitmann bleiben bisher im Dunkeln. Heitmann führt als Vorstandschef bereits seit annähernd zehn Jahre die Geschäfte des im DAX gelisteten Chemiekonzerns. Angesichts dieser Dauer wirft der abrupte Führungswechsel viele Fragen auf. Aus dem Umfeld und in den Medien wird spekuliert, dass Heitmann selbst um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages gebeten habe. Heitmann habe mit Blick auf die Sanierung des Chemiekonzerns hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des Unternehmens andere Vorstellungen als der Aufsichtsrat gehabt. Auch wenn Aufsichtsratschef Rolf Stomberg die Tätigkeit Heitmanns ausdrücklich gewürdigt hat, sprechen die Umstände des abrupten Führungswechsels doch mehr für ein irreparables Zerwürfnis zwischen Heitmann einerseits und dem Aufsichtsrat andererseits.
26.01.2014 - 08:00:39
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